#IT

Was macht eine IT-Fachkraft für Industrie 4.0?

Industrie 4.0 umfasst Vernetzung, Automatisierung und Digitalisierung in Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik.
Die digitale Transformation und immer neue digitale Herausforderungen halten auch in der produzierenden Industrie Einzug.

Extremes Branchen­wachstum

Moderne Produktionsanlagen erfordern Experten, die sich um Konzeption und Betrieb kümmern.

Sehr gute Gehalts­perspektiven

Das Einstiegsgehalt beträgt 43.000 Euro bis 55.000 Euro, mit der Perspektive, als Spezialist wesentlich mehr zu verdienen

Remote work friendly

Flexibel von verschiedenen Standorten aus arbeiten und so eine bessere Work-Life-Balance gewinnen.

Gestalte die digitale Transformation von Produkten und Industrie

Die Arbeit als IT-Fachkraft für Industrie 4.0

Die Schlüsselrolle in der Digitaltranformation

Industrie 4.0 – begrifflich an die internationale Bedeutung von IoT (Internet of Things) angelehnt – umfasst die Vernetzung, Automatisierung und Digitalisierung weitläufiger Bereiche im Maschinenbau, der Elektrotechnik und der Informatik. Eine Weiterbildung oder Umschulung in Industrie 4.0 kann die Programmierung von Anlagen, Automatisierungstechnik in der Produktion sowie Mechatronik umfassen und weist häufig Schnittstellen zur IT-Sicherheit auf. Eine Weiterbildung in der Automatisierungstechnik beinhaltet beispielsweise die Programmierung von CNC-Fräsen. In Zweigen wie der Automobilindustrie kommt Industrie 4.0 darüber hinaus im Bereich Augmented und Virtual Reality zum Einsatz.

Experte der digitalen Transformation

Als Automatisierungstechniker beziehungsweise zur IT-Fachkraft für Industrie 4.0 wirst du zu einem wichtigen Mitarbeiter in Unternehmen, die Produktionsprozesse digitalisieren und damit Teil der vierten industriellen Revolution werden möchten.
Als ExpertIn in der Automatisierung dreht sich bei dir alles um Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik.

Aufgaben & Voraussetzungen

Aufgaben als Industrie 4.0 Fachkraft

Als IT Fachkraft in der Industrie 4.0 kümmerst du dich um Entwicklung, Implementierung und Wartung von IT-Systemen und -Anwendungen, die für die Automatisierung, Überwachung und Analyse von Produktionsprozessen und Daten in der Industrie 4.0 benötigt werden. Dazu gehören auch die Integration von Cyber-Physischen Systemen (CPS), die Sicherstellung der Datensicherheit und -integrität sowie die Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften, um die Effizienz und Produktivität der Produktion zu verbessern.

Vorraussetzungen

Für eine Umschulung zur IT Fachkraft in der Industrie 4.0 sind in der Regel gute Kenntnisse in Mathematik, Informatik und Elektrotechnik erforderlich. Darüber hinaus sind auch Kenntnisse in den Bereichen Datenanalyse, Programmierung, Robotik und Automatisierung von Vorteil. Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Problemlösung und eine schnelle Auffassungsgabe erleichtern den Einstieg und am besten bringt man eine hohe Lernbereitschaft für neue Technologien und Arbeitsprozesse mit

Was verdient eine IT-Fachkraft für Industrie 4.0?

Einstiegsgehalt

Ein gutes Gehalt macht den Aufwand für eine Weiterbildung oder Umschulung für gewöhnlich schnell bezahlt. Die Gehälter liegen je nach Unternehmensgröße, Bundesland und Branche zwischen 43.000 und 55.000 Euro.

Gehaltsperspektive

Je nach Spezialisierung ist ein deutlich höheres Gehalt möglich.

Wo arbeitest du als IT-Fachkraft für Industrie 4.0?

Moderne Unternehmen

Als Automatisierungstechniker oder IT-Fachkraft für Industrie 4.0 bildest du das Rückgrat neuzeitlicher Industrie und sicherst deinen Arbeitsplatz – entgegen einer Entwicklung, die menschliche Arbeitskraft durch Technik, Maschinen und Daten weitestgehend ersetzen wird. Da Personal in Kernindustrien wie der Produktion, der Automobil- oder Chemieindustrie hohe Kosten verursacht, sind Automatisierungstechniken stark gefragt. Speziell die Metallerzeugung und –bearbeitung, aber auch die Herstellung von Back- und Süßwaren sowie die Chemie- oder Kunststoffproduktion weisen ein enorm hohes Substituierungspotenzial auf. Hier kann dein neu gewonnenes Know-how in der Automatisierungstechnik dafür sorgen, Kosten zu sparen.

Kreative Technologien

Es gibt aber auch zahlreiche Industrie 4.0-Arbeitsbereiche, die menschliche Arbeit nicht ersetzen, sondern effizienter, einfacher und sicherer machen. Deine Aufgabe innerhalb von Industrie 4.0 kann auch die softwareseitige Erstellung von Inhalten für Augmented oder Virtual Reality bedeuten. Die Schaffung künstlicher Welten findet in der Produktionsplanung Anwendung, um beispielsweise über CAD konstruierte Anlagen vor dem Bau auf Kompatibilität mit anderen Produktionsbereichen zu testen. Augmented Reality ermöglicht die Einblendung von Arbeitsschritten oder verdeckten Kabelsträngen in der Brille eines Elektrikers oder Mechatronikers.

Unternehmen jeder Größe

Arbeit findest du aber nicht nur innerhalb großer Konzerne, sondern auch in mittelständischen Familienunternehmen, die Datenanalyse nutzen möchten, um wichtige Wettbewerbsvorteile in kompetitiven Bereichen zu erzielen. Der Einsatz von Google Analytics, Matomo oder eTracker sorgt für regen Datenfluss, der ausgewertet und interpretiert werden will, um Kampagnen zielgruppenorientiert und mit nachhaltigem Erfolg zu realisieren. Als wichtiger Bestandteil des Online-Marketings ist die Tracking-Datenanalyse in praktisch allen Bereichen der New Economy verankert und sorgt für eine hohe Nachfrage nach Datenanalysten.

Ein Blick in den Alltag einer IT-Fachkraft für Industrie 4.0

Wie es sich für einen Beruf in der Digital Branche gehört, beginnt dein Tag in der Regel mit deinem E Mail Postfach. Im Laufe des Tages nimmst du an Team Meetings teil, um den Fortschritt an aktuellen Projekten zu besprechen und mögliche Herausforderungen zu diskutieren. Du arbeitest an der Entwicklung von Software, die in der Produktion eingesetzt wird, um die Effizienz und Qualität zu verbessern. Das tust du stets eng gemeinsam mit Ingenieuren und anderen Fachleuten zusammen, um sicherzustellen, dass die Software den Anforderungen entspricht und reibungslos funktioniert.
Nicht selten nimmst du an Schulungskursen teil, um deine Kenntnisse in neuen Programmierwerkzeug zu erweitern, die für zukünftige Projekte benötigt werden. Ansonsten bist du beschäftigt mit z.B. der Fehlerbehebung in bestehender Software oder der Vorbereitung von Präsentationen für das nächste Meeting.
Datengetriebene Innovationen für die Zukunft gestalten

Weiterbildung in der
Industrie 4.0

Der klassische Weg zur IT-Fachkraft für Industrie 4.0

Der klassische Weg in die Industrie 4.0 ist ein Studium im Bereich Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau oder einer ähnlichen Fachrichtung. Es gibt auch spezielle Studiengänge, die sich auf die Industrie 4.0 und ihre Anwendungen konzentrieren. Darüber hinaus gibt es auch Ausbildungen und Weiterbildungen im IT-Bereich, die den Einstieg in die Industrie 4.0 ermöglichen können. Es ist auch wichtig, sich über aktuelle Entwicklungen und Technologien auf dem Laufenden zu halten und gegebenenfalls zusätzliche Schulungen oder Zertifizierungen zu absolvieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Industrie 4.0 Weiterbildung

Aufgrund branchenübergreifender, sehr weitreichender Anwendungsgebiete innerhalb der digitalen Transformation der Industrie, sind Weiterbildungen im Bereich Industrie 4.0 breit gefächert. Neben den angeführten Beispielen wie CNC und Elektrotechnik, können auch Grundlagen der Robotik sowie speicherprogrammierbare Steuerung Teil der Weiterbildung beziehungsweise Umschulung sein. Informatik, Physik und Regelungstechnik bilden allerdings die Basis jeder Weiterbildung und machen gemeinsam mit Mess- und Steuertechnik sowie Programmierung den wichtigsten Teil der Weiterbildung Automatisierungstechnik aus. Projektmanagement und Einblicke in die Optimierung von Prozessen innerhalb der technischen Industrie runden Weiterbildungsangebote ab. In der Regel schließt du dann als IT-Fachkraft oder Automatisierungstechniker für Industrie 4.0 ab.

Bestandteile einer Weiterbildung zum Data Analyst

Eine Weiterbildung zur IT-Fachkraft für Industrie 4.0 kann aus verschiedenen Bestandteilen bestehen, aber im Allgemeinen kann sie Kurse in den folgenden Bereichen umfassen:
  • Datenanalyse

  • Cloud Computing

  • Cyber-Sicherheit

  • Internet of Things (IoT)

  • Künstliche Intelligenz (KI)

  • Robotik und Automatisierung

Darüber hinaus können auch spezifische Programmiersprachen und Technologien wie Python, Java, SQL, Hadoop, Spark und Docker behandelt werden.

Spezialisierungen und Karrierepfade

Spezialisierungen auf dem Karrierepfad der Automatisierungstechnik sind mannigfaltig und praktisch in jeder Branche möglich. Notwendig sind sie beispielsweise bei der Arbeit mit Verkehrsleitsystemen im öffentlichen, Fertigungsanlagen im produzierenden und Heizungssystemen im privaten Bereich. Spezialisten finden sich aber auch in der Konzeption und Wartung von Bussystemen, die in Kfz, der Landwirtschaft und vielen anderen Bereichen notwendig sind, um Abläufe zu automatisieren.

Im wahrsten Sinne des Wortes fördert Industrie 4.0 auch Rand-Spezialisierungen wie das Edge Computing zutage. Unmengen an Daten müssen transportiert und entsprechend komprimiert werden, um Latenzen gering zu halten und den Datenfluss effizient zu steuern.

Auch die Sicherheit von Daten bildet durch die weltweite Vernetzung verschiedener Betriebe, Produktionszweige und Lieferanten einen essenziellen Punkt bei der Umsetzung von Industrie 4.0. Somit findest du auch als Informatiker Beschäftigung, um IT-Sicherheit innerhalb von Automation zu gewährleisten, offene Schnittstellen gegen Angriffe von außen zu schützen und Sicherheitslücken zu schließen.

KI Entwicklung

Ein KI-Entwickler in der Industrie 4.0 ist für die Entwicklung und Implementierung von künstlicher Intelligenz (KI) in Produktionsprozessen und industriellen Anwendungen verantwortlich. Dies kann die Entwicklung von Algorithmen, maschinellem Lernen, Computer Vision und anderen KI-Technologien umfassen, um die Effizienz, Qualität und Automatisierung von Produktionsprozessen zu verbessern.

Automatisierungstechnik

Ein Automatisierungstechniker in der Industrie 4.0 ist für die Planung, Implementierung und Wartung von automatisierten Systemen in der Produktion verantwortlich. Dazu gehört die Programmierung von Maschinen und Robotern, die Integration von Sensoren und Aktoren sowie die Überwachung und Optimierung von Produktionsprozessen. Ziel ist es, die Effizienz und Qualität der Produktion zu steigern und die Flexibilität der Fertigung zu erhöhen.

IoT Entwicklung

Ein IoT-Entwickler in der Industrie 4.0 ist für die Entwicklung von Anwendungen und Systemen verantwortlich, die das Internet der Dinge (IoT) nutzen, um die Automatisierung, Effizienz und Produktivität in der Fertigung und anderen Industriezweigen zu verbessern. Sie können beispielsweise Sensoren und Aktoren programmieren, die Daten von Maschinen und Geräten sammeln und analysieren, um die Leistung zu optimieren und Wartungsbedarf vorherzusagen. Sie können auch an der Entwicklung von IoT-Plattformen und -Infrastrukturen beteiligt sein, die die Integration von IoT-Technologien in bestehende Systeme ermöglichen.

Cyber Security

Ein Cyber-Sicherheitsexperte in der Industrie 4.0 ist für die Sicherheit von vernetzten Systemen und Anlagen verantwortlich. Er oder sie entwickelt und implementiert Sicherheitsmaßnahmen, um die Systeme vor Cyberangriffen zu schützen, überwacht die Systeme auf Anzeichen von Angriffen und reagiert auf Sicherheitsvorfälle, um Schäden zu minimieren. Darüber hinaus arbeitet ein Cyber-Sicherheitsexperte eng mit anderen Fachleuten in der Industrie 4.0 zusammen, um sicherzustellen, dass Sicherheitsaspekte in allen Aspekten des Designs und der Implementierung von vernetzten Systemen berücksichtigt werden.

Staatliche Förderung

Wenn du aktuell auf Arbeits­suche bist, hast du die Möglichkeit einen Aktivierungs- und Vermittlungs­gutschein über das Arbeitsamt, das Jobcenter oder die Arbeitsagentur zu beantragen.

Mit dieser staatlichen Förderung kannst du sämtliche Kosten komplett übernehmen lassen. Cool, oder? Finden wir auch. Gerne helfen wir die bei Fragen dazu weiter.

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